Weiter gehts am Falkenweg. Nachdem die Gemeinde Altenberge ihr Wort gehalten hat und zum vergangenen Donnerstag die letzten Erdhaufen von unserem Grundstück hat beseitigen lassen, wurde nun dem Erdreich auf den Zahn gefühlt.
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| Bohrteam beim erkunden der Bodenbeschaffenheit. |
Pünktlich um 9:00 Uhr am letzten Freitag traf das Bohrteam am schneebedeckten Krüselblick ein. Nach einem kurzen Blick auf den Plan und markieren der Eckpunkte unseres zukünftigen Hauses, wurden die Bohrgeräte in Position gebracht. Zum Glück war der Boden durch die negativen Temperaturen der letzten Tage sehr gut mit dem Bulli befahrbar. Es wurden zwei
Rammkernsondierungen und zwei
Rammsondierungen durchgeführt. Die erste Bohrung ging bis in eine Tiefe von 3,7m. Erst dort wurde sie durch festen Fels gestoppt. Bis dahin war allerdings nur relativ loses und verwittertes Gestein/Lehm zu finden. Der Verdacht des Bohrteams ging in Richtung "War hier mal ein alter Steinbruch der wieder aufgefüllt wurde?!". Soweit uns bekannt ist, natürlich nicht, aber ich werde mal meine Kontakte in den historischen Archiven der Stadt Münster bemühen um ggf. rauszubekommen, ob es dort wirklich mal ein Steinbruch o.ä. gegeben hat...
Der Boden ist jetzt nicht der ideale Bauuntergrund, aber wohl noch kein allzu großes Problem. Hoffentlich kann dieses Problem kostenneutral gelöst werden. Ohne dem abschließenden Bericht des Gutachters vorzugreifen, muss wohl "nur" die Grundplatte mit mehr
Bewehrung entsprechend steifer gemacht werden. Genaueres wissen wir aber erst, wenn unser Architekt bzw. dessen Statiker das Fundament entsprechend des Bodenrundgutachtens berechnet haben. Und bis dahin denken wir einfach positiv: "Das passt schon!"
Hallo! Super Blog! Auch wir werden dieses Jahr noch im Baugebiet Krüselblick bauen! Haben mit grossem Interesse den Beitrag über die Bodenbeschaffenheit gelesen. Haben Sie schon herausfinden können ob ein ehemaliger Steinbruch unter unserem Baugebiet existiert hat? Und kann das Problem durch die veränderte Bodenplatte gelöst werden? Wären für weitere Informationen dankbar die wir unserem Gutachter schonmal mit auf den Weg geben können! Viele Grüsse... Dann drücken wir alle mal die Daumen dass es wärmer wird und wir alle schnell anfangen können zu bauen! ;-)
AntwortenLöschenHallo Julia Mühring, darf man fragen auf welchem Grundstück Sie bauen?
LöschenLeider wissen wir auch nicht was dort früher betrieben wurde. Allerdings ist vom Bodengutachter die Vermutung, dass dort mal ein Steinbruch war. Aber sind eben auch nur Vermutungen.
Man sollte auf jeden Fall darauf achten, dass ein Teil des Bodens ausgetauscht wird und die Fundamente und Bodenplatte gut stabelisiert werden. Der Gutachter ist an einer Seite mit wenigen Schlägen ziemlich schnell auf ca. 2m durchgerutscht.
Bodengutachten empfiehlt sich, damit das Haus sehr lange dort steht.
VG
Hallo! Wir bauen auf dem Grundstück 304. Auch bei uns wird die Bodenplatte auf Grund der Bodenbeschaffenheit jetzt verstärkt! Dann drücken wir jetzt mal weiter die Daumen dass der Frühling nicht so schnell wieder geht und gearbeitet werden kanb! VG
AntwortenLöschenHallo,
Löschendas mit dem Frühling hat ja jetzt nicht wirklich lange gehalten. Hoffe wenigstens lange genug das die Erschließung wie geplant abgeschlossen werden kann.
Wir müssen ca. 0,8-1m Untergrund neu aus Schotter aufbauen/aerdichten. Jetzt kann sich jeder freuen der hier mit Keller baut... ;)
PS: Recherchiere gerade bzgl. Steinbruch. Sehr interessant. Artikel ist in Arbeit....